Bereits gestartet, nächster Termin Frühjahr 2018!

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berufsbegleitende Ausbildung – Teilnahme aus ganz Österreich möglich!

 

Die Pflegeausbildung ist als duale Ausbildung konzipiert, deshalb hat sie in der Praxis einen großen Stellenwert. Die Praktikumsstellen tragen Mitverantwortung für die Ausbildung der Lernenden. Das Weiterbildungskonzept stellt dar, wie diese Verantwortung vermehrt wahr-genommen werden kann. Praxisanleiter sind in der Lage, Lernende in ihrem Berufsfeld anzuleiten und zu begleiten. Sie können Lernsituationen erwachsenengerecht planen, durchführen und auswerten und helfen Auszubildenden, ihr Wissen aus der Theorie in die Praxis um-zusetzen.

Die Weiterbildung wird gemäß § 64 Gesundheits- und Krankenpflegegesetz durchgeführt.

 

Rahmenbedingungen und Organisatorisches

Zielgruppen

Die Weiterbildung richtet sich an Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen aus den allgemeinen und speziellen Pflegebereichen sowie Pflegepersonen aus der Kinder- und Jugendlichenpflege und psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege mit mehrjähriger Berufserfahrung.

Praxisanleiter sollen Personen sein, die Interesse an der Beratung und Begleitung bei Lern-prozessen in der praktischen Ausbildung sowie Motivation und Verantwortung für die Praktikumsbegleitung mitbringen. Sie sind durch ihre Tätigkeit Bindeglied zwischen den Lernorten Schule und Praxis und fördern diesen Transfer.

 

Inhalte

  • Pädagogische Psychologie
  • Gesprächsführung, soziale Interaktion
  • Allgemeine und angewandte Berufspädagogik
  • Moderation und Präsentationstechniken
  • Methodik und Didaktik
  • Fachliche Rechtskunde
  • Gestaltung von praktischen Unterrichten im Rahmen der Tätigkeitsbereiche
  • Praktikum

 

Spezifische Anforderungen

Die Teilnehmenden zeigen Bereitschaft und Interesse, sich mit dem vorgegebenen Inhalt und den Zielen der einzelnen Themenblöcke aktiv auseinander zu setzen.

Das beinhaltet:

  • Sich mit der Planung und Durchführung von Gruppen- und Einzelunterricht zu befassen
  • Aktive Mitarbeit im Unterricht (Präsentation, Diskussion, Kurzreferate mit eigenen Fallbeispielen, Problem Based Learning und lernen in unterschiedlichen Sozialformen, etc.)
  • Bereitschaft zur Reflexion der eigenen Rolle, Fähigkeiten und Kompetenzen
  • Führen eines Lerntagebuches / Portfolio
  • Erarbeiten von Arbeitsaufträgen zwischen den einzelnen Theorieblöcken
  • Bereitschaft, Fachliteratur zu lesen
  • Schreiben einer Abschlussarbeit

 

Lernleistungen

Siehe Lehrplanübersicht (Leistungsfeststellung)

Praxisaufträge

 

Abschlussprüfung

Präsentation der schriftlichen Abschlussarbeit

 

Die Teilnehmenden sind auf Grund der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Lage, ihre schriftliche Abschlussarbeit zu präsentieren und den Kontext zwischen pädagogischer Psychologie und angewandter Berufspädagogik herzustellen.

 

 

  • Gestaltung, Organisation, Sicherstellung und Evaluation der praktischen und theoretischen Anleitung Auszubildender und neuer Mitarbeiter
  • Förderung der Theorie-Praxis-Vernetzung
  • Erhebung der Lernvoraussetzungen, Festlegung der Ausbildungsziele, Durchführung von Standortbestimmungen und Beurteilung der Leistungen der Auszubildenden
  • Förderung und Beaufsichtigung von Anzuleitenden unter Anwendung neuer Erkennt-nisse der Kommunikation, pädagogischen Psychologie und Pädagogik
  • Präsentation von fachspezifischen und pflegerelevanten Themen, Moderation von Teambesprechungen und Praxisanleitungssitzungen
  • Kenntnisse der einschlägigen Rechtsvorschriften und der neuen Entwicklung in Pflege und Medizin
  • Erweiterung der eigenen fachlichen, methodischen und persönlichen Kompetenzen

Lehrplanübersicht

Lehrplanübersicht

UE

Leistungsfeststellung

Theoretische Inhalte

220

Pädagogische Psychologie EntwicklungspsychologieEinführung in die allgemeine PsychologieGedächtnisWahrnehmungs- und LernpsychologiePersönlichkeitstheorien, Typologien und FührungsstilePsychologische Problemsituation in Ausbildung und Beruf 20 Teilnahme, die Voraussetzung ergibt sich aus einer 80%igen Anwesenheit.
Allgemeine und angewandte BerufspädagogikEinführung in die allgemeine PädagogikMethodik und DidaktikLernplanung und LernzieleBewerten und BeurteilenLernmodelle und Anleitungstraining in der praktischen AusbildungGestaltung von praktischen Unterrichten (PSA)berufskundlich relevante Themen(Curriculum, Tätigkeitsfeld der Praxisanleitung, Stellenbeschreibung,Ethik, ZeitmanagementQualitätsmanagement, Risikomanagement,.Pflegeforschung, Pflegedokumentation,....)Schreiben und präsentieren der AbschlussarbeitLiteraturrecherche 120 Einzelprüfung, schriftlich oder mündlich
Kommunikation und soziale Interaktionsoziale Interaktion und PraxisreflexionGesprächsführung, FeedbackKonfliktmanagement, interdisziplinäre ZusammenarbeitStressanalyse und Stressbewältigung, BurnoutMobbingGewaltfreie Kommunikation 50 Teilnahme, die Voraussetzung ergibt sich aus einer 80%igen Anwesenheit.

Lehrplanübersicht

UE

Leistungsfeststellung

Moderation und PräsentationstechnikenPräsentation einer praktischen AnleitungModeration einer Teambesprechung für die Praxisanleitung 20 Einzelprüfung, schriftlich oder mündlich
Fachliche RechtskundeGesundheits- und Krankenpflegegesetz 10 Einzelprüfung, schriftlich oder mündlich
Fachpraktische AusbildungGestaltung von praktischen AnleitungenErledigung div. PraktikumsaufträgeLernziele erarbeitenDokumentation Erst-, Zwischen- u. Abschlussgespräch

Praktische Schüleranleitung

Praktikum in der Schule

220

4

8

GESAMTSTUNDEN 460

Die Abschlussprüfung hat die beurteilte Abschlussarbeit zum Inhalt. Diese soll der Prüfungskommission professionell präsentiert werten. Anschließend werden Fragen von Seiten der Prüfungskommission zur Arbeit gestellt. Die Weiterbildung gilt als bestanden, wenn alle Einzelprüfungen, die Abschlussarbeit und die Praxisaufträge positiv bewertet wurden. Die Absolvierung der praktischen Ausbildung wird durch den Praktikumsnachweis dokumentiert.

Zeugnis

Als Kennzeichnung der Weiterbildung sowie der Zusatzbezeichnung ist die gemäß § 64 Abs. 3 bzw. § 104a Abs. 3 GuKG bewilligte Bezeichnung der Weiterbildung anzuführen. Der Absolvent der Weiterbildung ist zur Führung der Zusatzbezeichnung

„Praxisanleitung“

berechtigt.

Fachpraktische Ausbildung

  1. Die Ausbildung zum Praxisanleiter erfolgt berufsbegleitend, die Teilnehmer gestalten die fachpraktische Ausbildung auf der eigenen Abteilung, führen Anleitungen mit Auszubildenden durch, erarbeiten Lernziele und bereiten Unterlagen für die Tätigkeit als Praxisanleiter vor.
  2. Insgesamt sind 240 Stunden Praktikum zu absolvieren, davon sind 228 Stunden auf der eigenen Station zur Anleitung von Auszubildenden und für div. Praktikumsaufträge vorgesehen, 12 Stunden sind extern zu absolvieren (siehe Punkt 3 und 4).
  3. Die Teilnehmer absolvieren einen Tag Praktikum (8 Stunden) an der EMG Akademie für Gesundheit GmbH & Co KG (Teilnahme am Unterricht, Einteilung der Praktika, etc.).
  4. Die Teilnehmer nehmen einmal (4 Stunden) an einer praktischen Schüleranleitung (PSA) durch eine Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege teil und lernen organisatorische sowie strukturelle Belange der PSA kennen.

Lernleistungen

Siehe Lehrplanübersicht (Leistungsfeststellung)

Praxisaufträge

 

 

Abschlussprüfung

Präsentation der schriftlichen Abschlussarbeit

Dauer:

Von 12. Juni 2017 bis 13. Dezember 2017 - berufsbegleitend (Theorieunterricht ca. 1 x im Monat 3 Tage, Montag bis Mittwoch)

Kurskosten inkl. Prüfungsgebühren:

Euro 2.450,00  USt.-frei

 

  1. Juni 2017 bis 13. Dezember 2017

 

THEORIE-MODULE

(1 Modul = 3 Tage á 10 UE/Tag; gesamt 220 (+8) Theoriestunden)

 

Juni 12. bis 14.
Juli 10. bis 12.
August 21. bis 23.
September 18. bis 20.
Oktober 09. bis 11.
Oktober 23. bis 25.
November 13. bis 15.
Dezember 11. bis 13.

 

Die Unterrichtszeit beginnt um 08:30 Uhr und endet um 17:30 Uhr.

 

Eine 80%ige Anwesenheit der Theoriemodule ist die Voraussetzung für die Zulassung zu den Einzelprüfungen als auch zur Abschlussprüfung!

 

 

Abschlussprüfung:                                      13. Dezember 2017

 

Zeugnisübergabe:                                      13. Dezember 2017

Diplom für Gesundheits- und Krankenpflege